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Sonntag, 15. April 2018

Schängel schlagen wieder spät zu: Punktgewinn bei Hoffenheim II

Siebter Streich: TuS spielt 2:2 bei der TSG-Reserve und ist damit seit sieben Spielen ungeschlagen

Bild:
Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher

Es war ein Punkt der Moral – und diesen hatten sich die Schängel redlich verdient. Bei der TSG 1899 Hoffenheim II steckte die TuS Koblenz trotz zweimaligen Rückstands nicht auf. Der Lohn der Mühen: In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf der eingewechselte Lukas Hombach zum 2:2 (0:1)-Endstand.

Vor 310 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion zogen die Hausherren von Beginn an ein Powerplay auf. Früh war die TuS-Defensive gefordert. Bei einer gefährlichen Hereingabe von rechts durch Nicolas Wähling war Nicolai Lorenzoni zur Stelle und konnte den Hoffenheimer Angriff auf Kosten einer Ecke klären (2.). Nur vier Minuten später mussten die Schängel das frühe 0:1 hinnehmen. Nach Querpass von Maximilian Waack hielt Wähling den Fuß zur Hoffenheimer Führung hin.

Die TSG blieb weiter auf dem Gaspedal und kam zu hochkarätigen Torchancen. So köpfte Prince Osei Owusu einen Flankenball von Kapitän Robin Szarka nur knapp drüber (17.), ein Treffer von Felix Passlack fand wegen Abseits keine Anerkennung (20.). In der 22. Spielminute zeigte Dieter Paucken sein ganzes Können. Der TuS-Keeper riss die Arme hoch und lenkte einen zentralen Schuss von Waack noch gedankenschnell zur Ecke.

Auch in der Folge gaben die Hoffenheimer, die mit dem einen oder anderen Spieler aus dem Profikader verstärkt waren, den Ton an. Immer wieder spielte die TSG-Reserve den Ball schnell in die Spitze. Nach einer scharfen Hereingabe von Owusu verpasste Wähling die Kugel am langen Pfosten nur knapp (27.), kurz darauf kamen die Hoffenheimer erneut zu einem Abseitstreffer (32.). Elf Minuten vor dem Pausenpfiff waren die Schängel im Glück, dass ein Schuss von Waack gegen die Latte prallte und kurz vor der Linie wieder aufsprang.

Nach dem Seitenwechsel wurde die TuS deutlich mutiger, den ersten Torschuss gaben aber die Hoffenheimer ab. Keeper Paucken tauchte bei einem Schuss von Robin Hack ab und verhinderte damit den Einschlag (48.). Danach aber die TuS: Nach einem Flankenball von Dino Bajric schien die Situation von der Hoffenheimer Defensive bereits bereinigt, doch Dejan Bozic eroberte sich die Kugel zurück und wurde dann zu Fall gebracht – Elfmeter für die Koblenzer. Diesen verwandelte Andreas Glockner nervenstark zum 1:1-Ausgleich (55.).

Nun war die TuS plötzlich im Aufwind, setzte hier und da vereinzelte Nadelstiche. Umso bitterer war aus Sicht der Schängel das 1:2. Wähling traf eine Hereingabe von Hack perfekt und versenkte das Leder unhaltbar in die Maschen (62.).

Doch die Mannschaft von Trainer Anel Dzaka ließ sich davon nicht entmutigen und suchte weiter den Weg nach vorn. Eine scharfe Hereingabe von Lorenzoni traf Bajric im Zentrum nicht voll mit dem Kopf, sonst wäre es für TSG-Keeper Gregor Kobel wohl brandgefährlich geworden (68.). Auf der Gegenseite hatte Hoffenheim die Entscheidung auf dem Fuß, doch zweimal hielt der bärenstarke Paucken seine Mannschaft mit starken Paraden gegen Owusu im Spiel (72., 84.).

Die Partie hatte sich längst zu einem offenen Schlagabtausch entwickelt. Bei einem Lorenzoni-Freistoß brannte es lichterloh im TSG-Strafraum (86.), kurz darauf traf Passlack für die TSG-Reserve nur den Pfosten (90.). Die Sekunden verstrichen, Hoffenheim steuerte dem Dreier entgegen – doch dann schlugen die Schängel eiskalt zu. Der eingewechselte Ricardo Antonaci brachte den Ball an den Fünfmeterraum, wo Joker Lukas Hombach mit rechts zum vielumjubelten 2:2-Endstand vollstreckte.

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