Konzeptfußball und seine Umsetzung
Das Fußballspiel ist inzwischen so schnell geworden, das man mit individueller Klasse allein nicht mehr gewinnen kann. Obwohl individuelle Klasse im Konzeptfußball Spiele mitentscheiden kann. Individuelle Klasse sollte im letzten Abschnitt des Spielfeldes, sprich
vor dem Tor vorhanden sein (Straßenfußballer).
Im Konzeptfußball, wie wir ihn schulen und praktizieren, müssen wir weg von der Spezialisierung und hin zur Generalisierung in der Ausbildung. Es gibt nicht mehr den
klassischen Abwehr- oder Angriffsspieler. Beide Spielertypen müssen nach hinten und nach vorne spielen. Das schafft einen gewissen Gleichheitsgedanken und stärkt den
Teamgedanken. Es müssen regelmäßig Trainingsübungen durchgeführt werden die zu Automatismen im Spiel der eigenen Mannschaft führen. Darin liegt die taktische Arbeit, die einzelnen Mannschaftsteile und die einzelnen Spieler aufeinander abzustimmen, eine Organisation zu schaffen, die kompakt in der Offensiv- wie Defensivbewegung verschiebt. Untrennbar damit verbunden ist die Entwicklung eines Kollektivbewusstseins bei den Spielern. Sie müssen verinnerlichen, dass sie ihren Erfolg der Tatsache verdanken, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Einzelteile. Der Individualist muss aus dem
Konzeptfußball kommen. Ein Führungsspieler zeichnet sich durch soziale Kompetenz aus, der seine Stärken in das Team einbringt und nicht dadurch, dass er seiner Eitelkeit frönt.
Daher ist ganz wichtig, dass auch systemorientiert trainiert wird.
Es gibt vier, fünf Grundübungen, die immer wieder gemacht werden müssen. Fehler, auch kleinste Fehler, wenn sie dem Grundgedanken der jeweiligen Übung zuwiderlaufen, müssen
korrigiert werden. Das ist immens wichtig, um auch im Training höchste Qualität zu erreichen. Nur was im Training akribisch genau erarbeitet wird, kann im Spiel funktionieren. Ein guter Trainer im Konzeptfußball zeichnet sich durch fachliche Kompetenz, durch die
Umsetzung des Fachwissens im Training und Spiel und durch Motivationsfähigkeit aus. Er muss den Spielern vermitteln, warum die jeweilige Übung gemacht wird. Es steigert die
Bereitschaft der Spieler enorm, wenn sie genau erklärt bekommen, wie ihnen eine Übung im Training am Wochenende beim Spiel helfen wird. Hier ist vom Trainer insbesondere
Überzeugungskompetenz verlangt. Ein überzeugter Spieler zeigt mehr Laufbereitschaft und Leidenschaft, beides unabdingbare Bestandteile des Konzeptfußballs.
„Konzeptfußball eröffnet nämlich die Chance, über das Team das Individuum zu schlagen.“
TuS Koblenz Jugendkonzept
Das Jugendkonzept hat die zentrale Aufgabe, jeden Jugendspieler zum Teamspieler im Fußball mit moderner Struktur optimal auszubilden. Es hat das zentrale Ziel, möglichst viele eigene Jugendspieler an den
Lizenzkader heranzuführen, um ein return on investment zu erreichen.
Um dieses Ziel mit möglichst geringen Mitteln zu realisieren, müssen wir mittel- und langfristig dazu kommen, die talentiertesten Kinder im Bereich E/F Jugend
aus der Region an uns zu binden. Desto besser die Breite im unterem Bereich, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit Spieler in den Lizenzkader oder in die U23 zu bekommen. Wir müssen mittelfristig in unserer Region eine
wiedererkennende Marke werden. Wir müssen es schaffen entweder selbst mehrere Mannschaften im unteren Bereich spielen zu lassen oder Kooperationen mit Vereinen einzugehen. Wir müssen ab den 11er Mannschaften einen großen Pool von Spielern zur Verfügung haben. Bei einer
Mannschaft mit max. 12 Spielern eines Jahrgangs wird das sehr schwierig. Dies hat auch den Synergieeffekt, dass diese Jugendlichen frühzeitig gut
ausgebildet werden, und ihre jeweiligen Mannschaften ein konstant besetztes und damit eingespieltes Team bilden.
Wir müssen daher zukünftig noch gezielter in den unteren Altersgruppen scouten, die Basis eines kontinuierlichen Konzeptes sind, um in den älteren
Jugendjahrgängen dann nur noch gezielt und vereinzelt entsprechende Mannschaftssteile zu verstärken.
Wichtig: Der Ausbau unseres Scoutingnetzes für die erfolgreiche Umsetzung
unseres Konzeptes ist unerlässlich. (Z. B. Talenttage, Sichtungscamps, Schulprojekte usw.).
Das Jugendkonzept der TuS Koblenz "Vom Mini zum Profi"
Das Konzept hat sich nicht nur dem Leistungsgedanken verschrieben, sondern stellt sich sowohl seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung als auch der Vorbereitung auf den Leistungsbereich.
Diese Aufgabe bewältigt unser Kinder- und Schülerbereich. Im Bereich Bambini bis einschließlich D-Jugend muss dem veränderten Freizeitverhalten der Kinder Rechnung getragen werden.
Der ganze koordinative Bereich hat oberste Priorität, also
• das Gleichgewicht
• die Reaktion
• die Orientierung
• die Differenzierung
• die Rythmisierung
und muss in spielerischer Form geübt werden.
„Nur wer seinen Körper beherrscht, kann auch den Ball beherrschen!“
Das Balltraining muss vor allem Spielfreude wecken. Kleine Teams müssen auf kleinem Feld auf große Tore spielen. Dadurch ergeben sich viele Ballkontakte. Der technische Bereich muss durch saubere Ausführung erarbeitet werden. Schlampige, unkonzentrierte Ausführungen müssen korrigiert werden. Entscheiden ist das richtige Vorzeigen und Vormachen. Besonderer Wert ist auch auf beidfüßige Übungen zu legen. Immer und immer wieder muss mit dem
schwachen Fuß geübt werden. Jonglieren, passen, schießen, stoppen, usw. Ab der U11 müssen taktische Grundkenntnisse für ein ballorientiertes Spiel mit einfließen. Kompakt
stehen, Verschieben, Sichern des Mitspielers, spielen und gehen, usw. Bei allem Ehrgeiz gilt: es geht uns um Talent- und Persönlichkeitsentwicklung der uns anvertrauten
Jugendlichen, wobei das Verhalten, insbesondere das gruppendynamische, so wichtig ist wie die sportliche Leistung, und die Leistungsentwicklung jedes Einzelnen wichtiger ist als das Resultat, kurzum: Ausbildung geht vor Erfolg!
Das Fußballspiel ist inzwischen so schnell geworden, das man mit individueller Klasse allein nicht mehr gewinnen kann. Obwohl individuelle Klasse im Konzeptfußball Spiele mitentscheiden kann. Individuelle Klasse sollte im letzten Abschnitt des Spielfeldes, sprich
vor dem Tor vorhanden sein (Straßenfußballer).
Im Konzeptfußball, wie wir ihn schulen und praktizieren, müssen wir weg von der Spezialisierung und hin zur Generalisierung in der Ausbildung. Es gibt nicht mehr den
klassischen Abwehr- oder Angriffsspieler. Beide Spielertypen müssen nach hinten und nach vorne spielen. Das schafft einen gewissen Gleichheitsgedanken und stärkt den
Teamgedanken. Es müssen regelmäßig Trainingsübungen durchgeführt werden die zu Automatismen im Spiel der eigenen Mannschaft führen. Darin liegt die taktische Arbeit, die einzelnen Mannschaftsteile und die einzelnen Spieler aufeinander abzustimmen, eine Organisation zu schaffen, die kompakt in der Offensiv- wie Defensivbewegung verschiebt. Untrennbar damit verbunden ist die Entwicklung eines Kollektivbewusstseins bei den Spielern. Sie müssen verinnerlichen, dass sie ihren Erfolg der Tatsache verdanken, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Einzelteile. Der Individualist muss aus dem
Konzeptfußball kommen. Ein Führungsspieler zeichnet sich durch soziale Kompetenz aus, der seine Stärken in das Team einbringt und nicht dadurch, dass er seiner Eitelkeit frönt.
Daher ist ganz wichtig, dass auch systemorientiert trainiert wird.
Es gibt vier, fünf Grundübungen, die immer wieder gemacht werden müssen. Fehler, auch kleinste Fehler, wenn sie dem Grundgedanken der jeweiligen Übung zuwiderlaufen, müssen
korrigiert werden. Das ist immens wichtig, um auch im Training höchste Qualität zu erreichen. Nur was im Training akribisch genau erarbeitet wird, kann im Spiel funktionieren. Ein guter Trainer im Konzeptfußball zeichnet sich durch fachliche Kompetenz, durch die
Umsetzung des Fachwissens im Training und Spiel und durch Motivationsfähigkeit aus. Er muss den Spielern vermitteln, warum die jeweilige Übung gemacht wird. Es steigert die
Bereitschaft der Spieler enorm, wenn sie genau erklärt bekommen, wie ihnen eine Übung im Training am Wochenende beim Spiel helfen wird. Hier ist vom Trainer insbesondere
Überzeugungskompetenz verlangt. Ein überzeugter Spieler zeigt mehr Laufbereitschaft und Leidenschaft, beides unabdingbare Bestandteile des Konzeptfußballs.
„Konzeptfußball eröffnet nämlich die Chance, über das Team das Individuum zu schlagen.“
TuS Koblenz Jugendkonzept
Das Jugendkonzept hat die zentrale Aufgabe, jeden Jugendspieler zum Teamspieler im Fußball mit moderner Struktur optimal auszubilden. Es hat das zentrale Ziel, möglichst viele eigene Jugendspieler an den
Lizenzkader heranzuführen, um ein return on investment zu erreichen.
Um dieses Ziel mit möglichst geringen Mitteln zu realisieren, müssen wir mittel- und langfristig dazu kommen, die talentiertesten Kinder im Bereich E/F Jugend
aus der Region an uns zu binden. Desto besser die Breite im unterem Bereich, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit Spieler in den Lizenzkader oder in die U23 zu bekommen. Wir müssen mittelfristig in unserer Region eine
wiedererkennende Marke werden. Wir müssen es schaffen entweder selbst mehrere Mannschaften im unteren Bereich spielen zu lassen oder Kooperationen mit Vereinen einzugehen. Wir müssen ab den 11er Mannschaften einen großen Pool von Spielern zur Verfügung haben. Bei einer
Mannschaft mit max. 12 Spielern eines Jahrgangs wird das sehr schwierig. Dies hat auch den Synergieeffekt, dass diese Jugendlichen frühzeitig gut
ausgebildet werden, und ihre jeweiligen Mannschaften ein konstant besetztes und damit eingespieltes Team bilden.
Wir müssen daher zukünftig noch gezielter in den unteren Altersgruppen scouten, die Basis eines kontinuierlichen Konzeptes sind, um in den älteren
Jugendjahrgängen dann nur noch gezielt und vereinzelt entsprechende Mannschaftssteile zu verstärken.
Wichtig: Der Ausbau unseres Scoutingnetzes für die erfolgreiche Umsetzung
unseres Konzeptes ist unerlässlich. (Z. B. Talenttage, Sichtungscamps, Schulprojekte usw.).
Das Jugendkonzept der TuS Koblenz "Vom Mini zum Profi"
Das Konzept hat sich nicht nur dem Leistungsgedanken verschrieben, sondern stellt sich sowohl seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung als auch der Vorbereitung auf den Leistungsbereich.
Diese Aufgabe bewältigt unser Kinder- und Schülerbereich. Im Bereich Bambini bis einschließlich D-Jugend muss dem veränderten Freizeitverhalten der Kinder Rechnung getragen werden.
Der ganze koordinative Bereich hat oberste Priorität, also
• das Gleichgewicht
• die Reaktion
• die Orientierung
• die Differenzierung
• die Rythmisierung
und muss in spielerischer Form geübt werden.
„Nur wer seinen Körper beherrscht, kann auch den Ball beherrschen!“
Das Balltraining muss vor allem Spielfreude wecken. Kleine Teams müssen auf kleinem Feld auf große Tore spielen. Dadurch ergeben sich viele Ballkontakte. Der technische Bereich muss durch saubere Ausführung erarbeitet werden. Schlampige, unkonzentrierte Ausführungen müssen korrigiert werden. Entscheiden ist das richtige Vorzeigen und Vormachen. Besonderer Wert ist auch auf beidfüßige Übungen zu legen. Immer und immer wieder muss mit dem
schwachen Fuß geübt werden. Jonglieren, passen, schießen, stoppen, usw. Ab der U11 müssen taktische Grundkenntnisse für ein ballorientiertes Spiel mit einfließen. Kompakt
stehen, Verschieben, Sichern des Mitspielers, spielen und gehen, usw. Bei allem Ehrgeiz gilt: es geht uns um Talent- und Persönlichkeitsentwicklung der uns anvertrauten
Jugendlichen, wobei das Verhalten, insbesondere das gruppendynamische, so wichtig ist wie die sportliche Leistung, und die Leistungsentwicklung jedes Einzelnen wichtiger ist als das Resultat, kurzum: Ausbildung geht vor Erfolg!
Spielberichte











